Besuchsdienst

Uschi Eitel

Besuchsdienst für Senioren

Mein Name ist Uschi Eitel, ich bin 60 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und von Beruf Krankenschwester. Die letzten 30 Jahre haben wir in Kempen am Niederrhein gelebt. Da unsere Töchter inzwischen in Süddeutschland wohnen, haben wir uns entschlossen nach Haslach zu ziehen, die Heimatstadt meines Mannes. Er ist jetzt Rentner, daher möchte ich mich auch nicht mehr nach Dienstplänen richten. Neben dem Besuchsdienst der ev. Kirche habe ich noch verschiedene ehrenamtliche Aufgaben bei der Caritas übernommen. Seit Januar haben wir
auch wieder einen Hund und sind viel zu Fuß oder mit den Fahrrädern (mit Hundeanhänger) unterwegs. Corona hat mir gezeigt, dass Telefonanrufe niemals den persönlichen Kontakt ersetzen können, und ich freue mich darauf, wieder persönlich an der Tür zu klingeln.

Angelika Fastenrath

Besuchsdienst für Senioren

Einige Zeit nach Beginn meines Ruhestands dachte ich daran, mich für den Besuchsdienst zu melden. Beinahe wäre er eingestellt worden, weil sich kaum jemand zur Verfügung gestellt  hatte. Mein Mann und ich leiten schon viele Jahre eine christliche Seniorengruppe, die mir viel Freude bereitet, und ich meine, einen `guten Draht´ zu älteren Menschen zu haben. So ging ich diese Aufgabe gespannt an. Oft können die Jubilare nicht mehr in die Kirche kommen und freuen sich über den Anruf und die Grüße von der Kirche. Sie erleben dankbar, dass sie nicht vergessen sind. Manche bewahren die eingeworfenen Hefte auf und lesen sie immer wieder. Auch Familienangehörige bedankten sich schon und baten ausdrücklich darum, den Pfarrer zu grüßen. Auch wenn in den letzten Monaten keine Besuche möglich waren, tat es den  Angerufenen hörbar gut, dass sie über ihr Fest und Ergehen am Telefon berichten konnten. Der Besuchsdienst sollte unbedingt ein Angebot der Kirche bleiben. Wir sind nun ca. 10 Leute, die sich beteiligen, so überfordert diese Aufgabe nicht. Aber vielleicht möchte der eine oder andere nach längerem Einsatz oder aus anderen Gründen den Stab an Neue weiterreichen - also herzlich willkommen beim Besuchsdienst.

Doris Jägel

Besuchsdienst für Senioren

Bettina Kienzler

Besuchsdienst für Senioren

Wir haben drei, inzwischen erwachsene Kinder, welche schon eine ganze Weile ihre eigenen Wege gehen. So hat sich mein Tagesablauf gewandelt und das ein oder andere Betätigungsfeld, außerhalb Familie, Haus und Garten, ist hinzugekommen. Seit vielen Jahren schon gehöre ich
zu den Gemeindebriefausträgern in Steinach, mit einem festen Straßenbezirk. Drei/vier Mal im Jahr bedeutet das einen ausgedehnten Spaziergang oder Fahrradtour an der frischen Luft. Zu Zeiten der Gemeindebücherei, die längeren Gemeindemitglieder erinnern sich sicher noch, habe ich auch da mitgearbeitet. Vor ein paar Jahren fragte mich die Pfarramtssekretärin Anke Bak, ob ich mir vorstellen könnte, beim Seniorenbesuchskreis mitzuarbeiten. Spontan sagte ich zu. Gemeinsam mit Heike Kirsch überbringe ich nun in Steinach die Glückwünsche unserer Kirchengemeinde. Zur Erklärung: Gemeinsam heißt nicht, dass wir zusammen auf Besuch gehen, sondern uns terminlich absprechen. Daher sind die „Einsätze“ überschaubar. Außerdem bringen diese Besuche oft anregende Unterhaltungen mit sich. So sind wir für viele Jubilare schon bekannte Gesichter. 

Heike Kirsch

Besuchsdienst für Senioren

Seit einigen Jahren besuche ich die „Geburtstagskinder“ unserer Gemeinde. Dabei habe ich immer wieder interessante Begegnungen. Viele der Jubilare begrüßen mich mit den Worten: „das ist aber schön, dass Sie an mich denken.“ Die oft sehr persönlichen Gespräche zeigen mir, dass es ein sinnvolles Angebot unserer Gemeinde ist, auch den Kontakt zu Gemeindemitgliedern zu halten, die man sonst nicht trifft. Für mich sind die Besuche oft eine Bereicherung.

Verena Krämer

Besuchsdienst für Senioren

Seit ich die Geburtstagsjubilare mit einem kleinen Geschenk von der Kirche besuche, habe ich schon viele gute und interessante Kontakte erlebt. Die Menschen erzählen manchmal aus ihrer Vergangenheit, auch Erlebnisse der Gegenwart oder sie sprechen über gesundheitliche Probleme. Ich finde es wichtig, wenn sie merken, dass sie nicht vergessen sind. Es kann auch sein, dass ich das Gefühl habe, diese Frau oder dieser Mann kann nichts mehr wahrnehmen. Doch ich hoffe dennoch, dass sie irgendetwas noch erreichen kann. Die Besuche können auch
für mich eine Bereicherung sein, und ich möchte anderen Mut machen, es auch zu versuchen.

Irene Schneider

Besuchsdienst für Senioren

Irene Schneider ist in Biberach/Riss geboren und aufgewachsen, die längste Zeit ihres Lebens wohnt sie mittlerweile aber in Fischerbach. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter. Von Beruf ist sie Forstsachverständige. Zwei Perioden, von 2007 bis 2019, war sie im Kirchengemeinderat. Seit 2023 ist sie - neben ihrem Engagement für Ökumene und nachhaltiges Handeln, im Besuchsdienst tätig.
Ihr Konfirmationsspruch steht in 2. Samuel 22,2: "Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter."

Gilia Skop

Besuchsdienst für Senioren

Gilia Skop ist Grundschullehrerin im „Unruhestand“ und lebt in Haslach-Schnellingen. Neben ihrem Engagement im Besuchsdienst bringt sie sich auch gerne musikalisch und dramaturgisch in die Arbeit der Gemeinde ein. So singt sie im Chor, initiiert besondere Gottesdienste und verantwortet aktuell die Krippenspiele im Familiengottesdienst an Heilig Abend. Sie sagt: "Besuchsdienst müsste oft Besuchsfreude heißen. Oft? Na ja, es ist für mich nicht selbstverständlich, dass jeder Jubilar Zeit und Lust auf ein Gespräch mit jemand Unbekanntem
hat. Aber kommt man ins Gespräch, finde ich das spannend. Eine andere Lebenswelt mit den besonderen Erfahrungen älterer Menschen ist für mich schlichtweg interessant. Zuhören üben, sich Zeit nehmen oder geschenkt bekommen – das alles ist ganz schön gut.“

Beate Wangler

Besuchsdienst für Senioren

Ingrid Wittmann

Besuchsdienst für Senioren

Nachdem eine Mitarbeiterin nicht weiter arbeiten konnte, übernahm ich ihren Dienst. Der Besuchsdienst zu den Geburtstagen im Auftrag der ev. Kirche ist meiner Meinung nach eine wichtige und segensreiche Einrichtung. Viele der Besuchten finden es schön und freuen sich schon auf den Besuch im nächsten Jahr. Die Jubilare erzählen oftmals aus ihrem Leben, auch über ihre erlebten Schicksale. Daraus ergeben sich interessante Gespräche. Andere wiederum sind zu betagt und dennoch spüren sie, dass sie nicht vergessen sind.

Anita Gitzinger